Körper und Psyche

Wenn Belastung zunehmend körperlich spürbar wird

Schmerzen, Erschöpfung, innere Unruhe oder Schlafprobleme sind real. Neben medizinischen Faktoren können Stress, Angst, Verhalten und Lebensumstände beeinflussen, wie Beschwerden erlebt und bewältigt werden.

Situation einordnen lassen
Deutschlandweit online oder vor Ort in Gera 60 Minuten · 120 € Nächster freier Termin: Dienstag, 15.9. 09:00 Uhr

Typische Anliegen

  • Chronische Schmerzen und Erschöpfung
  • Beschwerden ohne ausreichenden organischen Befund
  • Innere Unruhe, Panik und Schlafprobleme
  • Belastungen durch chronische Erkrankungen
  • Schwierigkeiten nach einer Rehabilitation oder Rückkehr in den Alltag
  • Angst vor körperlichen Symptomen oder erneuter Verschlechterung

Körperliche Beschwerden werden nicht als eingebildet oder „nur psychisch“ betrachtet. Wir untersuchen, wie medizinische, psychologische und soziale Faktoren zusammenwirken und welche zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Wenn vor allem anhaltende Müdigkeit im Vordergrund steht: Hier lesen Sie, wann eine körperliche Abklärung sinnvoll ist und wann Stress dahintersteckt.

Gut geeignet, wenn

  • Ihre Beschwerden bereits medizinisch abgeklärt sind
  • Sie verstehen möchten, wie Stress, Schlaf und Verhalten mit hineinspielen
  • Sie nach einer Reha oder Erkrankung wieder Alltag und Beruf ordnen möchten
  • Sie mit einer chronischen Erkrankung leben und neue Handlungsmöglichkeiten suchen

Weniger geeignet bei

  • noch ausstehender medizinischer Abklärung akuter Symptome
  • akuter psychiatrischer Krise
  • dem Wunsch nach einer rein somatischen Behandlung

Mögliche Formate

Psyche-und-Körper-Sprechstunde

Für Menschen, die verstehen und beeinflussen möchten, wie Stress, Schlaf, Schmerz, Angst und Alltag zusammenwirken.

Nach der Reha

Vier bis sechs Gespräche zur Übertragung von Reha-Erkenntnissen in Alltag, Beruf, Partnerschaft und Rückfallprävention.

Leben mit chronischer Erkrankung

Nicht zur Heilung der Erkrankung, sondern zur Bearbeitung von Kontrollverlust, Identitätsveränderung und Alltagsüberforderung.

Kurzer Selbstcheck

Wie sehr bestimmen die Beschwerden gerade Ihren Alltag?

Acht Fragen, ein paar Minuten. Der Check sagt nicht, ob körperlich etwas vorliegt – das klärt eine ärztliche Untersuchung. Er ordnet ein, wie viel Kraft der Umgang mit den Beschwerden gerade kostet. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, es wird nichts gespeichert.

Beschwerden ohne klaren Befund

Die folgenden Aussagen beziehen sich auf die letzten vier Wochen. Wie oft trifft das auf Sie zu?

1. Ich habe körperliche Beschwerden, für die bisher keine ausreichende Erklärung gefunden wurde.

2. Ich beobachte meinen Körper genau und bemerke Veränderungen sofort.

3. Ich mache mir Sorgen, dass hinter den Beschwerden etwas Ernstes steckt, das übersehen wurde.

4. Ich suche im Internet oder bei Ärzten nach einer Erklärung für meine Symptome.

5. Die Beschwerden schränken meinen Alltag ein – Arbeit, Sport, Verabredungen.

6. Ich schone mich oder vermeide Dinge, weil ich eine Verschlechterung befürchte.

7. Ich habe den Eindruck, mit meinen Beschwerden nicht ernst genommen zu werden.

8. Meine Gedanken kreisen um den Körper, auch wenn ich mich eigentlich ablenken will.

Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt weder ein ärztliches Gespräch noch eine körperliche Abklärung. Er orientiert sich an Merkmalen, die in der Forschung zu anhaltenden körperlichen Beschwerden beschrieben werden. Ihre Antworten verlassen Ihren Browser nicht. Für die Statistik wird nur gezählt, dass jemand den Check abgeschlossen hat – ohne Angaben zu Ihnen und ohne Ihre Antworten.

Zusätzlich: Stimmung und Anspannung einschätzen

Anhaltende körperliche Beschwerden gehen häufig mit gedrückter Stimmung oder erhöhter Anspannung einher – als Folge, nicht als Ursache. Wenn Sie das mit einordnen möchten, finden Sie hier zwei etablierte Fragebögen. Beide sind freiwillig und unabhängig vom Check oben.

Hinweis: Der Stimmungs-Check enthält eine Frage zu Gedanken an den eigenen Tod. Wenn Sie das gerade nicht lesen möchten, überspringen Sie diesen Bereich.

Kurzer Stimmungs-Check

Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?

1. Wenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten

2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit

3. Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf

4. Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben

5. Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen

6. Schlechte Meinung von sich selbst – oder das Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben

7. Schwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z. B. beim Zeitunglesen oder Fernsehen

8. Waren Ihre Bewegungen oder Ihre Sprache so verlangsamt, dass es auch anderen auffallen würde? Oder waren Sie im Gegenteil „zappelig“ oder ruhelos und hatten dadurch einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?

9. Gedanken, dass Sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten

Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt kein persönliches Gespräch. Ihre Antworten verlassen Ihren Browser nicht. Für die Statistik wird nur gezählt, dass jemand den Check abgeschlossen hat – ohne Angaben zu Ihnen und ohne Ihre Antworten.

Kurzer Anspannungs-Check

Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?

1. Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung

2. Nicht in der Lage sein, Sorgen zu stoppen oder zu kontrollieren

3. Übermäßige Sorge bezüglich verschiedener Angelegenheiten

4. Schwierigkeiten, sich zu entspannen

5. Rastlosigkeit, sodass es schwerfällt, still zu sitzen

6. Schnelle Verärgerung oder Gereiztheit

7. Gefühl der Angst, so als würde etwas Schlimmes passieren

Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt kein persönliches Gespräch. Ihre Antworten verlassen Ihren Browser nicht. Für die Statistik wird nur gezählt, dass jemand den Check abgeschlossen hat – ohne Angaben zu Ihnen und ohne Ihre Antworten.

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Viele körperliche Beschwerden verstärken sich unter anhaltender Anspannung. GROW ist ein achtwöchiger Kurs für multimodales Stressmanagement, zertifiziert nach § 20 SGB V und von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst – als Ergänzung zu Einzelgesprächen oder als eigener Weg.

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Mailserie

Fünf Mails zu Beschwerden ohne klaren Befund

Über gut zwei Wochen bekommen Sie fünf E-Mails mit je einer kurzen Übung: warum Anspannung Schmerz messbar verstärkt, was das ständige Nachprüfen bewirkt, und warum Schonung der häufigste gut gemeinte Fehler ist.

Kein Newsletter, keine Werbung. Fünf E-Mails über zwei Wochen, dann eine letzte Frage sechs Wochen später. Abmelden geht mit einem Klick in jeder Mail. Sie müssen dafür keinen Termin vereinbaren und nichts bezahlen.

Marie Schaub

Besonders passend: Marie Schaub

Psychologin M.Sc. mit Erfahrung in psychosomatischer Rehabilitation, chronischen Erkrankungen und Krankheitsbewältigung.

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