Hochfunktionale Depression

Hochfunktionale Depression

Du funktionierst tadellos — und spürst darunter kaum noch etwas

Termine werden erledigt, die Arbeit läuft, nach außen wirkt alles im Griff. Innerlich ist da oft nur noch Leere, Erschöpfung oder eine Gereiztheit, die dich selbst irritiert — besonders wenn Konflikte im Job, etwa mit schwierigen Kolleg:innen, zusätzlich an dir zehren. Im Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, was bei dir passiert und was dir tatsächlich helfen würde.

★ 4,9 · 28 Google-Bewertungen 60 Minuten · 120 € Deutschlandweit online oder vor Ort in Gera Nächster freier Termin: morgen 09:00 Uhr Keine Verpflichtung zu Folgeterminen

Martin Heisig · Psychologe M.Sc. · Systemischer Therapeut · Heilpraktiker für Psychotherapie · Mitglied im BDP und in der DGSF

Martin Heisig

Kennst du das?

  • Du funktionierst zuverlässig im Job, spürst aber innerlich kaum noch Freude oder Interesse
  • Abends bist du leer, obwohl äußerlich nichts Dramatisches passiert ist
  • Konflikte mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten beschäftigen dich weit über den Arbeitstag hinaus
  • Du schläfst schlecht oder bist tagsüber ständig müde, egal wie viel du schläfst
  • Andere halten dich für stabil und belastbar, während du innerlich längst am Limit bist
  • Kleine Rückschläge oder Kritik treffen dich härter, als du es dir eingestehen willst
  • Der Gedanke, dass du eigentlich Hilfe bräuchtest, aber „dafür doch zu gut funktionierst“

Diese Erfahrungen haben häufig einen gemeinsamen Kern: eine Depression, die sich hinter guter Leistung versteckt, oft zusätzlich angeheizt durch anhaltenden Stress im Job.

Warum das oft übersehen wird

Hochfunktionale Depression zeigt sich selten als sichtbarer Einbruch. Termine werden eingehalten, Aufgaben erledigt, nach außen bleibt das Bild intakt. Genau deshalb wird sie oft jahrelang nicht erkannt, auch nicht von den Betroffenen selbst, die ihren Zustand für „normalen Stress“ oder Charakterschwäche halten.

Wer über Jahre Leistung liefert, obwohl innerlich wenig davon ankommt, entwickelt oft ein Gespür dafür, das eigene Erleben zu überspielen. Das funktioniert lange, bis die Substanz fehlt: Der Antrieb schwindet, Freude verschwindet, und selbst kleine Anforderungen fühlen sich unüberwindbar an.

Wenn der Job zum Auslöser wird

Anhaltende Konflikte mit Kolleg:innen, ein Vorgesetzter, der kein konstruktives Feedback gibt, oder ein Team, in dem du dich nicht sicher fühlst: Solche Belastungen wirken selten isoliert. Sie verstärken bestehende Erschöpfung und können eine schleichende Depression sichtbar machen, die vorher gerade noch tragbar war.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Nicht jede schwierige Arbeitssituation macht krank, aber sie kann der Punkt sein, an dem ein ohnehin erschöpftes System kippt. Im Gespräch schauen wir uns beides an — die aktuelle Belastung im Job und das, was dahinter an längerfristiger Erschöpfung oder Depression liegt.

Kurzer Selbstcheck

Wie steht es aktuell um deine Stimmung?

Ein kurzer, unverbindlicher Check auf Basis des PHQ-9, einem etablierten Verfahren zur Ersteinschätzung depressiver Beschwerden. Er ersetzt kein Gespräch, kann aber ein erster Anhaltspunkt sein.

Kurzer Stimmungs-Check

Wie oft fühltest du dich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?

1. Wenig Interesse oder Freude an deinen Tätigkeiten

2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit

3. Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf

4. Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben

5. Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen

6. Schlechte Meinung von sich selbst – oder das Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben

7. Schwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z. B. beim Zeitunglesen oder Fernsehen

8. Waren deine Bewegungen oder deine Sprache so verlangsamt, dass es auch anderen auffallen würde? Oder warst du im Gegenteil „zappelig“ oder ruhelos und hattest du dadurch einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?

9. Gedanken, dass du lieber tot wärst oder dir Leid zufügen möchtest

Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt kein persönliches Gespräch. Deine Antworten verlassen deinen Browser nicht. Für die Statistik wird nur gezählt, dass jemand den Check abgeschlossen hat – ohne Angaben zu dir und ohne deine Antworten.

Gut geeignet, wenn du

  • im Alltag grundsätzlich handlungsfähig bist
  • seit Längerem Antriebslosigkeit, Erschöpfung oder innere Leere spürst
  • verstehen willst, was hinter dem Zustand steckt
  • bereit bist, zwischen den Terminen eigene Schritte auszuprobieren
  • eine privat finanzierte Unterstützung suchst
  • Wert auf eine klare, ehrliche Einordnung legst

Eine andere Versorgung passt besser bei

  • akuter Selbst- oder Fremdgefährdung
  • akuter Psychose oder Manie
  • schwerer Suchterkrankung
  • Bedarf an stationärer oder engmaschiger psychiatrischer Behandlung
  • ausschließlichem Wunsch nach kassenfinanzierter Richtlinienpsychotherapie
  • Bedarf an einem Gutachten oder einer formalen Diagnose für Behörden

Bei akuter Gefahr wende dich bitte unmittelbar an den Rettungsdienst (112), die Telefonseelsorge (kostenfrei: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) oder eine psychiatrische Notfallambulanz.

Möglicher Ablauf

  • Termin auswählen. Im Buchungskalender siehst du die verfügbaren Termine, in der Praxis in Gera oder online.
  • Kurze Angaben zum Anliegen. Vor dem Termin beantwortest du einige kurze Fragen. Eine ausführliche Lebensgeschichte oder eine fertige Diagnose brauchst du nicht.
  • Erstgespräch. 60 Minuten für deine Situation, deine Fragen und eine erste fachliche Einordnung: Was passiert bei dir, und was bräuchtest du gerade wirklich?
  • Empfehlung. Am Ende besprechen wir, ob und in welcher Form weitere Gespräche sinnvoll sind.

Kosten

LeistungDauerPreis
Erstgespräch oder Einzelsitzung60 Minuten120 €

Die Termine werden privat in Rechnung gestellt. Perspektra rechnet nicht mit gesetzlichen Krankenkassen ab. Mit der Buchung eines Erstgesprächs verpflichtest du dich zu nichts Weiterem, jeder Termin wird einzeln vereinbart und abgerechnet.

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Martin Heisig

Wer mit dir arbeitet

Ich bin Martin Heisig, Psychologe M.Sc., Systemischer Therapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie, Mitglied im BDP und in der DGSF. Auf meinem YouTube-Kanal spreche ich regelmäßig über hochfunktionale Depression und Erschöpfung im Job. In der Praxis in Gera und online arbeite ich mit Menschen, die genau diese Erfahrung machen.

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